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2.2.

Der Rahmenbau: Material und Fügetechnik

„Kennst du das Geheimnis des Stahls?”
- Conans Papa

„Kennst du das Geheimnis des Stahls?” So wurde dereinst der kleine Conan von seinem Vater gefragt, als dieser ihn auf das Leben als Krieger vorbereiten will. Im weiteren Verlauf der Geschichte wird Jung Conan tatsächlich auf der Suche sein. Ob er am Ende das Geheimnis gelüftet hat, oder ob er auch nur die Frage verstanden hat - der Zuschauer bleibt im Ungewissen.

Meine Fahrradrahmen jedenfalls werden aus Stahl gebaut, und zwar aus vergütetem 25CrMo4 oder kurz Cromoly. Einige Materialien bieten sich dem Rahmenbauer an, und sicherlich hat jedes seine Berechtigung; ich habe mich für Rahmen aus Stahl entschieden. Stahl bietet ein gutes Leichtbaupotential, ist dauerschwingfest und lässt sich hinreichend gut umformen. Aber allem voran besticht die schlanke Optik und die filigrane Ausführung der Muffen und Anlötteile.

Rahmen-Rohr
Doch mag auch die Auswahl des Rahmenmaterials bescheiden erscheinen, so ist doch die Auswahl an Fügetechniken umso facettenreicher. Soll es ein gemuffter Klassiker sein, eine dezente Stumpflötung, schicke, großvolumige „fillets“ oder ein Wig-geschweißter MTB-Rahmen? Jede dieser Fügetechniken hat ihre Berechtigung, jede ihre Vor- und Nachteile.

Gerne helfe ich dir bei der Entscheidung im Beratungsgespräch.